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Romfahrt

Wir reisen mit der „Arche Noah“ (8. – 15. Oktober 2010)Romfahrt

Nach vier Jahren zieht es uns wieder mächtig in die Ewige Stadt. Wie immer endet die Diskussion, ob Zug, ob Bus, ob Flugzeug mit dem Ergebnis: Der Unterhaltungswert der Zugfahrt übersteigt bei weitem die Beschwernisse einer solchen.
Zum ersten Mal betreut uns freundlich, kompetent und mit organisatorischen Neuerungen in Rom bestens vertraut das bistumsnahe Reisebüro „Arche Noah“ in Trier. Die Verbindung zu Trier ist auch gegeben durch den Referenten des Einführungsvortrages, Herrn Professor Weber, den ehemaligen Direktor des Diözesanmuseums. Er spricht über „Petrus und Paulus in Rom“ und gibt uns wertvolle Hinweise für unsere Erkundungen vor Ort.
Schneller als sonst bringt uns der Sonderzug mit den etwa 370 Teilnehmern nach Süden; um 11:20 Uhr sind wir schon in Rom. Bei herrlichem Sonnenschein gewinnen wir die ersten Eindrücke von der Stadt. Unsere neue Errungenschaft – Head-Sets – erleichtern wesentlich die Kommunikation.

S. Maria Maggiore wird zur Tradition für den Anfang. Kardinal Kasper spricht von seiner besonderen Liebe zu dieser Basilika, seit sie 1952 seine erste Kirche in Rom war. In seiner Predigt richtet er unseren Blick auf die Weltkirche. Musikalisch wird der Gottesdienst sehr lebendig von einem Projektchor mitgestaltet, den Herr Rivinius aus Schülern, Eltern und seinem Waldescher Singkreis gebildet hat.
Vielfältig sind sicherlich die Erlebnisse der einzelnen Gruppen und hier nicht alle zu beschreiben. Aber alle haben wahrscheinlich Erinnerungen an Spaziergänge in lauer Abendluft, bei denen das am Tag Gesehene in ganz neuem Licht erscheint z.B. der Trevi- Brunnen, auf dessen Stufen man jetzt geruhsam rasten kann, die beleuchtete Peterskuppel von der Engelsbrücke aus, das Forum im Dämmerlicht im Hintergrund das oberste Stockwerk des Kolosseums rosafarben von den letzten Sonnenstrahlen, ein Vino Rosso auf der Piazza in Trastevere. Einige entdecken auch L´eau vive, ein Ristorante besonderer Art in der Via Monterone, nahe beim Pantheon. Es wird von einer Gemeinschaft von Frauen asiatischer und afrikanischer Herkunft geführt, die in ihrem Christsein geistliches Leben mit dem praktischen Dienst der RomfahrtGastfreundschaft verbinden. In ihren malerischen heimischen Gewändern und bei edler Musik servieren sie ihren Gästen leckere Speisen.

Bei der Audienz sitzen wir im „Deutschen Block“ neben 2000 Messdienern aus dem Bistum Köln. Uns kommt die Idee, ob wir uns nicht auch durch ein farbiges Tuch kenntlich machen sollten. In seiner Katechese spricht Benedikt XVI. über Angela von Foligno, eine Italienerin des 13. Jahrhunderts, die in ihrem Einsatz für die Armen und ihrer mystischen Frömmigkeit an Elisabeth von Thüringen erinnert.
Am letzten Tag feiern wir erstmals einen Gottesdienst in der Tribuna von St. Peter, dem hellen, weiten Raum unter dem Strahlenfenster von Bernini. Der Projektchor singt, Schülerinnen und Schüler dienen, Msgr. Dillenburg, bis vor kurzem unser Schulpfarrer, hat das Evangelium vom mutigen und zweifelnden Petrus auf dem Wasser ausgesucht und schließt seine ermutigende Ansprache:
„Kommt, habt Mut, Jesus geht mit!“


Hiltrud Schlitt

Info: Vom 16.10. bis 23.10.2015 machen wir uns wieder auf in die "Ewige Stadt". Informationen zur Anmeldung finden Sie hier!