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Ökologische Schule

Auf dem Weg zur ökologischen Schule

Vom Wissen und Handeln

 


Anknüpfend an die Aufgabe des Staates, die natürlichen Lebensgrundlagen zu erhalten, wurde der Schule der Auftrag erteilt, Verantwortungsbewußtsein für Natur und Umwelt zu fördern. Dementsprechend hat Umwelterziehung in vielfältiger Form am Bischöflichen Cusanus-Gymnasium eine lange Tradition. Schüler werden in ihren Einstellungen und in ihrem Handeln nicht nur durch die eigentlichen Unterrichts-inhalte geprägt, sondern auch durch das, was sie tagtäglich in ihrer unmittelbaren Schulumgebung erfahren und beobachten. Um glaubwürdig ihren Auftrag erfüllen zu können, muss Schule sich daher um die Lösung ihrer eigenen ökologischen Defizite bemühen, damit Wissen und Handeln gleichberechtigt nebeneinander stehen.

Der Beginn

Der Umweltgipfel der Vereinten Nationen in Rio de Janeiro 1992 und die Inhalte der daraus resultierenden Agenda 21 waren der Ausgangspunkt, zunächst im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft Ökologie die Situation am Bischöflichen Cusanus-Gymnasium zu untersuchen und Verbesserungsvorschläge im Sinne einer lokalen Agenda 21 zu erarbeiten. Als Schule in kirchlicher Trägerschaft wollen wir damit einen aktiven Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung leisten, die zugleich ökologische Tragfähigkeit, soziale Gerechtigkeit und ökonomische Effizienz anstrebt. 

Übersicht zu Projekten in der UmwelterziehungRegenerative Energien

  • a) Aufbau und Betrieb einer Photovoltaikanlage im Inselbetrieb (0,4 kWp) zur Beleuchtung der Eingangshalle (1991-2001)
    b) Aufbau einer netzgekoppelten 2 kWp Photovoltaikanlage (2003)
  • Entwicklung eines Müllkonzepts für die Schule (1993)
  • Aufbau und Betrieb einer Wetterstation (1994-2010)
  • Biologische und chemische Gewässeranalysen im Bereich Koblenz
  • Pflanzensoziologische Erfassungen in Koblenz und Umgebung
  • Flechtenkartierungen zur Analyse der Luftqualität im Raum Koblenz
  • Exkursionen und Studienfahrten zu Umweltthemen (z.B. Wattenmeer, Kernenergie, Wasserkraft, Kohle-, Solar-, Gentechnologie)
  • Präsentation im Internet und in der jährlichen Schulchronik (seit 1998 bzw. seit 1995)
  • Unterstützung von Waldschutzprojekten
  • Gesundes Schulfrühstück in Zusammenarbeit mit Stiftung Bethesda-St.Martin (1998-2000)
  • Verkauf umweltfreundlicher Schulartikel
  • Teilnahme am Wettbewerb "Jugend forscht"
  • Anlage von Fassadenbegrünungen an Schulgebäuden (1989 - 2010)Co2 Einsparung
  • Jährlicher Energiebericht der Schule (seit 1993)
  • Jährlicher Wettbewerb "Die umweltfreundliche Klasse" (1995 - 2011)
  • Maßnahmen zur Betriebskosten- und Emissionssenkung (seit 1993)
  • Aufbau und Betrieb einer thermischen Solaranlage zur Warmwasserversorgung der Sporthalle und der KiTa (2001)
  • Einsatz von Recycling Kopier-Papier (seit 1990)
  • Teilnahme am Greenpeace-Projekt "Urwaldfreundliche Schule" (2002)
  • „Tag der Umwelt“ in Zusammenarbeit mit der Stadt Koblenz am 05.06.2003
  • Begrünung des Sporthallendaches
  • Energetische Sanierung der Sporthalle (2010)
  • Unsere Schule bezieht ausschließlich "grünen" Strom aus regenerativen Energien (2011)
  • Überarbeitung des Müllkonzeptes und Weiterentwicklung der getrennten Müllsammlung in den Klassen (2011)
  • Planung und Probebohrung zum Einsatz der Geothermie zur Beheizung unserer "Aula" (2011)
  • Inbetriebnahme von zwei "Wärmepumpen" zur Beheizung des "Klangraums" (2012)
  • Teilnahme unserer Schule an der Kampagne "Stadtradeln" des Vereins "Klima-Bündnis" (2012)
  • SWR1-Schultalk zum Thema „Neue Energie(n) braucht das Land! Die Energiewende – Vom Megaprojekt zur Großbaustelle“ (2013)

 

 

Beschlüsse und Auszeichnungen

1996 Beschluss der Gesamtkonferenz: Umwelterziehung als ein Schwerpunkt schulischer Arbeit
1998 Ernennung zur „Ökologischen Schule" im „Netzwerk ökologisch orientierter Schulen“ in Rheinland-Pfalz
1999 Umweltpreis der Stadt Koblenz
2000 Auszeichnung beim bundesweiten Wettbewerb „SolarSchulen 2000“
2001 Umweltpreis des Bistums Trier
2002 Beschluss der Gesamtkonferenz: Verabschiedung einer Umweltpolitik
2003 Auszeichnung als „Urwaldfreundliche Schule“ durch die Umweltorganisation Greenpeace
2011 Wechsel des Energieanbieters und Bezug von ausschließlich "grünen" Strom